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So graden wir kaputte Displays

Jedes Display, das bei FIXNOW ankommt, wird einzeln getestet — das dauert 2 bis 3 Minuten pro Display. Unten lesen Sie genau, wie dieser Test abläuft, wo die Grenze zwischen Grade A, B und C liegt und wie Sie als Reparaturbetrieb Displays ausbauen, ohne Wert zu verlieren. Keine Theorie: So läuft es an unserem Testtisch wirklich ab.

Der Test, Schritt für Schritt

Zuerst betrachten wir den Bruch. Feine, dichte Splitterung an den Rändern ist ein Warnsignal: Dort entstehen oft schwarze Flecken auf dem Panel. Danach schließen wir das Display an den Tester an und stellen ein weißes Bild ein: Auf Weiß sind schwarze Flecken und Einbrennungen sofort sichtbar. Anschließend testen wir den Touch auf der ganzen Fläche und prüfen zum Schluss den Rahmen — ein stark beschädigter Rahmen drückt den Grade.

Displays mit intaktem oberen Flexkabel und Näherungssensor bezahlen wir extra. Bei iPhone 13 und neuer kaufen wir ein Display mit intaktem Sensorflex sogar bei starkem Glasbruch an.

Grade A, B, C oder abgelehnt: Wo liegt die Grenze?

Grade A ist ein Original-Display mit perfektem Bild: keine Flecken, keine Einbrennung, Touch funktioniert überall. Gesprungenes Glas ist kein Problem — genau das tauschen wir aus.

Grade B wird ein Display bei sehr starker Splitterung: Dann ist das Risiko groß, dass der Polarisator beim Trennen des Glases beschädigt wird. Auch leichte Einbrennung macht ein Display zu Grade B.

Bei Touch-Problemen hängt der Grade vom Modell ab. Bei Displays, bei denen der Touch im Panel selbst sitzt (iPhone 12 Pro Max, 12 mini und die komplette 13er-Serie und neuer), ist ein Touch-Defekt nicht reparierbar: Das wird Grade C. Bei älteren Modellen mit separater Touch-Schicht können wir diese Schicht ersetzen — dann bleibt es Grade B.

Abgelehnt wird ein Display nur, wenn das Panel selbst tot ist: große Streifen, schwarze Flecken oder gar kein Bild.

Displays ausbauen, ohne Wert zu verlieren

Die meisten Schäden entstehen nicht beim Sturz, sondern beim Ausbau. Unsere Methode, die Sie eins zu eins übernehmen können:

  • Verwenden Sie einen Separator, keinen Heißluftföhn: Die Wärme eines Föhns entweicht sofort über das Gehäuse. Legen Sie das Gerät bei etwa 100–120 °C auf den Separator und erwärmen Sie das ganze Gerät, am besten mit dem Gehäuse auf der Platte.
  • Führen Sie eine dünne Metallklinge in den Spalt ein und gießen Sie etwas Alkohol hinein. Bewegen Sie die Klinge nach links und rechts, damit der Alkohol in den Kleber zieht; machen Sie dasselbe an beiden Seiten.
  • Gehen Sie niemals an der Unter- oder Oberseite hinein, wo die Flexkabel sitzen — eine Klinge nahe am Flex verursacht Streifen im Bild.
  • Heben Sie das Display mit der Klinge vorsichtig an, bis Sie ein Klicken hören, erst auf einer Seite, dann auf der anderen. Arbeiten Sie den Umfang danach mit Plastik-Picks ab.

Original oder Kopie: Wir sehen es sofort

Ein Kopie-Display erkennen wir ohne Tester. Das deutlichste Merkmal ist der IC-Chip auf der Rückseite, der den Touch steuert: Auf einem Original-Display sitzt dort ein Apple-Logo, auf einer Kopie nie. Nicht-originale Displays sind außerdem oft dicker, haben eine andere Rückplatte und eine abweichende Bildfarbe. Kopien kaufen wir nicht an.

Was passiert nach dem Verkauf mit Ihrem Display?

Wir tauschen das Glas aus und geben dem Original-Panel ein zweites Leben: in Reparaturen für unsere eigenen Kunden oder über den Verkauf. Unsere Glass-only-Technik wurde über Jahre verfeinert — der Anteil der Panels, die den Prozess nicht überstehen, ist minimal. Ihr Display landet also nicht im Container: Es wird wiederverwendet.

Gerät kaputt? Wir reparieren es.

Vereinbaren Sie einen Termin oder senden Sie Ihr Gerät an eine unserer Filialen.

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